7 schlechte Angewohnheiten, die sich jeder Rentner abgewöhnen sollte

Schlechte Angewohnheiten gehören zum „Mensch sein“ dazu. Gerade im Rentneralter manifestieren sich diese und lassen sich nur noch schwer wieder abgewöhnen. Stecken Sie auch in einer dieser Endlosschleifen und fühlen sich der Gewohnheit machtlos ausgesetzt?

Manche Angewohnheiten besitzen durchaus einen positiven Mehrwert, andere wiederum nicht. Schlechte Angewohnheiten können z.B. unsere Gesundheit schädigen oder unser Sozialverhalten negativ beeinflussen. Gerade älteren Menschen fällt es oft schwer, eine schlechte Angewohnheit überhaupt zu erkennen. Zu lange prägen sie schon den Alltag und gehören eben einfach zum Leben dazu.

Vielleicht erkennen Sie in den folgenden 7 Beispielen, eine Ihrer persönlichen Schwächen wieder.

„Rentner haben keine Zeit“

Ist nicht genau das Gegenteil der Fall?

Kein Job mehr der den Tagesablauf prägt und die Kinder führen ihr eigenes Leben. Bedeutet dies nicht eigentlich Zeit ohne Ende?

Dennoch vermitteln Rentner meist den Eindruck, dass Ihnen der Tag davonrennt. Heißt es aber nicht, das Rentenalter in Ruhe genießen? Diese Angewohnheit, unter Zeitdruck zu leben, hat sich über viele Berufsjahre hinweg manifestiert. Es erscheint ungewohnt, einfach mal nichts zu tun. Viele Rentner können mit der neu gewonnenen Zeit nicht richtig umgehen. Doch gerade im Alter ist es wichtig, dem Körper die verdiente Ruhe zu gönnen. Damit Sie Ihren Ruhestand gesund, fit und in vollen Zügen genießen können!

Falsche Ernährungsgewohnheiten

Rentner neigen dazu, weniger zu essen, als sie eigentlich sollten. Ganze Mahlzeiten werden vergessen und ausgelassen oder es fehlt der nötige Appetit. Dabei ist eine vollwertige Ernährung wichtig für die Gesundheit im Alter.

Wird der Körper mit den richtigen Nährstoffen ausreichend versorgt, bleibt er fit und stärkt sein Immunsystem. Fettreiche Lebensmittel wie Leberwurst und Co prägen den Speiseplan älterer Menschen. Was früher als nahrhaft galt, wird heute nicht mehr empfohlen. Nicht umsonst treten Zivilisationserkrankungen wie Diabetes, Gicht oder Rheuma häufiger bei älteren Menschen auf.

Ziehen auch Sie einen Nutzen aus der vielfältigen Lebensmittelauswahl. Greifen Sie öfter zu Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Achten Sie auch auf eine ausreichende Trinkmenge. Ältere Menschen neigen oft dazu, seltener zum Wasserglas zu greifen. Eine Angewohnheit mit schwerwiegenden Folgen für den Körper.

Darüber wie wichtig eine ausgewogene Ernährung gerade im Alter ist, berichtet auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung: https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/bevoelkerungsgruppen/aeltere-menschen/

Mangelnde Bewegung

Der Ruhestand verspricht Abstand vom Arbeitsalltag und Schonung der müden Gliedmaßen. Doch zu viel Ruhe birgt eine große Gefahr. Schnell gewöhnt sich der Körper daran und regelmäßige Bewegung fällt mit der Zeit immer schwerer. Die Gelenke rosten ein und die Knochen schmerzen häufiger als gewohnt.

Lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen und halten sich auch im Alter fit! Regelmäßige Bewegung in Form von Spaziergängen, Nordic Walking, Rad fahren oder schwimmen, besitzen einen großen gesundheitlichen Mehrwert.

Hier können Sie sich gerne das Sprichwort zu Herzen nehmen: „Bewegung hält jung“. Und auch laut einer jüngst veröffentlichten Studie, ist es niemals zu spät, mit dem Sporttreiben zu beginnen: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/sport-im-alter-fuer-fitness-ist-es-nie-zu-spaet-a-935640.html

Rauchen

Auch rauchen gehört häufig zu den schlechten Angewohnheiten der Rentner. Während rauchen früher normal war, raten Ärzte heute davon ab. Zu groß sind die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Das Risiko einer Krebserkrankung steigt und der Körper altert vorzeitig. Leider birgt rauchen ein hohes Suchtpotential. Sogar jungen Menschen fällt es schwer mit dem Rauchen aufzuhören. Wie schwer fällt es dann einem älteren Menschen, der über Jahrzehnte geraucht hat?

Dennoch sollten Sie sich ein Herz nehmen und zu Liebe Ihrer Gesundheit mit dem Rauchen aufhören. Spätestens nach ein paar Wochen werden sie merken, wie sich Ihr Körper zusehends erholt.

Eine deutlich gesündere, wenn auch nicht vollkommen optimale Alternative, stellt die sogenannte E-Zigarette dar. Die entsprechenden Geschmäcker (Liquids) werden dabei oftmals selbst gemischt: https://www.e-smokey24.de/Liquid-selbst-Mischen:_:530.html

Fehlende Gelassenheit

Mit zunehmendem Alter fallen Dinge nicht mehr so einfach und erschweren den Alltag. Dies zählt zu den natürlichen Prozessen des Alterns und sollte kein Grund zum Verzweifeln sein. Doch vielen Rentnern fehlt diese innere Gelassenheit, den Dingen der Zeit ihren Lauf zu geben. Unzufriedenheit und Niedergeschlagenheit prägen folglich die Emotionen.

Dabei gilt die Rentenzeit doch als die schönste Zeit des Lebens. Genießen Sie trotzdem das Leben und lassen sich nicht von kleinen Problemen beirren! Erfreuen Sie sich an den Dingen die noch einwandfrei funktionieren und üben sie an einer inneren Gelassenheit.

Scheuen Sie sich auch nicht, Angehörige oder Freunde um Hilfe zu bitten.

Einsamer Lebensstil

Einsamkeit und Isolation prägen das Leben vieler Rentner. Häufig ist der Lebenspartner schon verstorben, alte Bekannte leben nicht mehr in der Nähe und die eigene Familie kämpft mit den Sorgen des Alltags. Krankheiten und Bewegungseinschränkung erschweren ebenfalls den täglichen Ablauf. Folglich kapseln sich ältere Menschen oft von der Außenwelt ab und leben den Tag vor sich hin.

Der Gang vor die Tür besteht oft nur noch aus Arztterminen und notwendigen Einkäufen. Erkundigen sich die Kinder nach dem Befinden, lautet die Antwort meist: „ja es geht mir Bestens“.

Geben Sie der Einsamkeit keine Chance.

Seien Sie zu sich selbst ehrlich und halten Kontakte aufrecht. Vielleicht interessieren Sie sich schon lange für ein Hobby? Nutzen Sie die Gelegenheit, auch im Alter neue Bekanntschaften zu knüpfen. Gesellschaft tut gut und fördert die Gesundheit. Denn wer glücklich ist, lebt auch gesünder.

Warum Einsamkeit krank machen kann, können Sie unter anderem hier nachlesen: http://www.stern.de/gesundheit/fuenf-gruende–warum-einsamkeit-krank-macht-3261548.html

Angst vor Krankheiten im Alter

Mit dem Rentenalter und der einkehrenden Ruhe beginnen oft auch die ersten körperlichen Beschwerden. Hinzu kommt, dass genügend Zeit bleibt, um über die Zukunft nachzudenken. Wie sieht diese aus? Was passiert in Folge von Krankheiten, Demenz oder Bewegungseinschränkungen.

Wird der Umzug in eine altersgerechte Wohnung nötig oder gar in ein Altersheim? Fragen stellen sich viele Rentner und knüpfen daran die Angst vorm älter werden. Die wichtigen Dinge des Lebens rücken immer mehr in den Hintergrund, die Freude am Rentenalter nimmt ab. Folglich verzichten Rentner auf schöne Erlebnisse wie Reisen, langjährige Hobbys und Besuche bei Freunden oder Familie. Grübeleien und Angst sollten aber nicht Ihren Alltag prägen.

Ein glücklicher Ruhestand sieht anders aus. Nehmen sie Ihr Leben in die Hand und versuchen solange es Ihnen möglich ist, das Beste daraus zu machen!

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