Ernährung ab 60: Die 5 wichtigsten Nährstoffe

Experten wissen, dass vor allem die Flüssigkeitsaufnahme bei Senioren oftmals zu kurz kommt. Doch neben ausreichend zu trinken, sollte mit zunehmendem Alter auch an eine bewusste Ernährung gedacht werden. Doch wann sind Menschen wirklich alt? Heute sicherlich später als in der Vergangenheit.

(R) eine Begriffssache:

Nicht umsonst gilt der Spruch „60 ist das neue 40!“ Will meinen: Mit 60 muss heute noch niemand zu den Hochbetagten gezählt werden. Dennoch scheint es ein wenig verwegen, wenn Udo Jürgens voller Inbrunst schmetterte, dass das Leben mit 66 erst so richtig anfängt. Denn ab 60 gelten Menschen schon als alt. Mit 75 als betagt, während 90 jährige bereits zu den Hochbetagten gezählt werden. Zudem kennt die Wissenschaft den Begriff der „Langlebigen“, wobei eine Lebenserwartung von 100 Jahren oder älter anscheinend jedoch auf bestimmten Regionen unserer Erde beschränkt bzw. konzentriert ist.

Gesund altern:

Denn ewig kann niemand von uns leben. So geht „Der Tagesspiegel“ davon aus, dass (http://www.tagesspiegel.de/wissen/limit-der-langlebigkeit-viel-aelter-als-115-koennen-menschen-nicht-werden/14653662.html) kaum ein Mensch wesentlich älter als 115 wird. Im Umkehrschluss ist die Lebenserwartung in der so genannten 1. Welt jedoch seit dem 19. Jahrhundert ständig gestiegen.

Dabei liegt es auch an uns selbst, ob und vor allem wie gesund wir alt werden. Dass Alkohol und Rauchen unserer Gesundheit schadet, dürfte selbst jenen, die diesem Laster frönen, hinlänglich bekannt sein. Im Gegensatz dazu wirken ausreichend Bewegung, genügend Schlaf sowie eine bewusste Ernährung (die gleichzeitig zu einem Idealgewicht führt) deutlich lebensverlängernd.

Hilfsbereit bis ins hohe Alter?

Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung geht zudem davon aus, dass (http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=11525) Menschen, die sich um andere kümmern, besonders alt werden. Ein moderates Maß an Hilfsbereitschaft, zum Beispiel für andere, weniger fitte Senioren oder die Enkel, kann also die Lebenserwartung steigern.

Auf der anderen Seite sollten sich freilich auch Rentner vor Stress hüten und dürfen auch mal „Nein“ sagen!

Zeit für sich selbst:

Denn auch Achtsamkeit gegenüber sich selbst gehört zum gesunden Altern. Schließlich kommt es gerade jetzt, im Herbst des Lebens, auf eine gesunde Ernährung besonders an.

So gibt es Lebensmittel, die besonders gut für unser Herz sind. Dazu zählen Lachs und Spinat. Doch auch Ballaststoffe aus Getreide und Haferflocken können unser Herz schützen.

Wie sieht es mit dem Cholesterinspiegel aus?

Gerade bei Senioren können nämlich hohe Cholesterinwerte ein Problem sein. Die lassen sich durch Bewegung, aber auch durch den Verzicht auf cholesterinhaltige Lebensmittel senken. Auch reichlich Gemüse und Obst auf dem Speiseplan verhelfen zu gesunden Blut(fett)werten. Insbesondere Birnen wirken sich günstig auf die Cholesterinwerte aus.

Gesunde Knochen:

Im Gegensatz zum Cholesterin, gibt es bestimmte Stoffe, die bei Senioren leicht in einen Mangelzustand geraten. Zum Beispiel Kalzium, das für einen gesunden Knochenbau gebraucht wird. Als mögliche Lieferanten können hier bestimmte Mineralwassersorten oder auch Nahrungsergänzungsmittel genannt werden. Vor deren Einnahme sollte freilich stets das Gespräch mit dem Hausarzt gesucht werden.

Die Sache mit dem Durst?

Apropos, Mineralwasser: Wie schon eingangs erwähnt, lässt das Durstempfinden mit zunehmendem Alter nach. Die tatsächliche Flüssigkeitsaufnahme sollte also kontrolliert werden, wobei eine Mindestmenge von 1,5 Litern (besser 2 Liter) als Ziel gilt. Sonst drohen Konzentrationsschwäche und Schwindel, da ein Flüssigkeitsmangel direkte Auswirkungen auf unser Gehirn hat.

Übrigens hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine Liste mit Ernährungstipps für Hochbetagte zusammen gestellt und sieht (http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/ernaehrung/ernaehrung_gruppen/ernaehrung_hochbetagte.htm), ab einem gewissen Alter, auch die Angehörigen bzw. die professionellen Pflegekräfte in der Pflicht. So könne Abnehmen (in jüngeren Jahren oft wünschenswert) ab einem bestimmten Alter durchaus kontraproduktiv sein. Denn im Alter schwindet dabei vor allem das Muskelgewebe, das jedoch dringend für die Bewegung gebraucht wird.

Tatsächlich stellen ab einen gewissen Alter seltener Übergewicht, sondern eher Mangelzustände ein Problem dar. Daher werden ein guter Ernährungsstatus und ggf. auch eine Kontrolle des Ess- und Trinkverhaltens durch Außenstehende ab einem gewissen Alter unverzichtbar!

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