Faltenfreie Haut auch mit über 60 – die besten Tipps & Tricks

Angeblich sind es erst die Falten und die leicht ergrauten Schläfen, die einen Mann attraktiv machen, wohingegen für Frauen eine makellose Haut seit jeher oberste Priorität hat. Doch auch das so genannte starke Geschlecht hat seinen Hang zu Kosmetik und Anti-Aging längst entdeckt:

Anti-Aging voll im Trend

Tatsächlich liegen Beauty und Anti-Aging heute voll im Trend. Und das bei beiden Geschlechtern. Denn niemand will gerne alt oder müde aussehen. Schließlich ist 60 das neue 40, und auch mit 70 zählen Senioren noch lange nicht zum „alten Eisen“.

Doch was meint der Begriff Anti-Aging? Nun, die so genannte „Altershemmung“ umfasst Lebensweise und Ernährung und kann damit (obwohl hier eigentlich ein Begriff aus der Marketing-Branche vorliegt) durchaus auch mit medizinischer Prophylaxe zu tun haben.

Denn auch das Vermeiden von Stress, der Verzicht auf Tabakkonsum oder Strategien gegen Bluthochdruck zählen zu den bewähren Anti-Aging Strategien.

Die Haut als Visitenkarte

Da Altern vor allem mit einer Veränderung des Hautbildes einhergeht (manch Hollywood-Schönheit verrät ihr wahres Alter an den Händen!), fallen unserem Gesicht und einer makellose Haut, die möglichst frei von Altersflecken ist, im Anti-Aging eine ganz besondere Bedeutung zu.

Allerdings sind, um dies vorweg zu nehmen, einige der im Anti-Aging propagierten Methoden auch durchaus umstritten und bereits von Stiftung Warentest und unabhängigen Medizinern (ein Arzt, der Schönheitsoperationen anbietet, lebt dagegen von seinen Maßnahmen) kritisch hinterfragt worden.  Unter anderem ist die früher durchaus beliebte Frischzellentherapie heute weitgehend bedeutungslos und war zeitweise sogar verboten!

Risikofaktor Sonne:

Unbestritten ist dagegen der schädliche Einfluss, den ausgiebige Sonnenbäder auf unsere Haut haben. Der Stern sprach (http://www.stern.de/gesundheit/haut/grundlagen/hautalterung-spuren-der-zeit-3760142.html) in diesem Zusammenhang schon einmal von den Spuren der Zeit, die durch die Sonne verstärkt werden.

Tatsächlich spielt, neben den Genen (also der Veranlagung, die wir nicht beeinflussen können), beim Hautbild auch der Lebenswandel eine ganz zentrale Rolle. Jeder Sonnenbrand lässt die Haut vorzeitig altern und birgt zudem die Gefahr für Hautkrebs. Laut Auskunft der Techniker Krankenkasse (https://www.tk.de/tk/draussen/haut-und-sonne/hautkrebs/35748) eine der häufigsten Krebsarten überhaupt mit über 200.000 Neuerkrankungen jährlich!

Andere Risikofaktoren

Doch auch Rauchen kann hässlich machen. Denn das Laster zieht nicht nur  die Gefahr für Tumore (unter anderem in Mund- und Rachenbereich sowie in der Lunge) nach sich. Auch die Haut wird gestresst. Die Haut von Rauchern ist meist blass und wird früher faltig.

Nicht zuletzt können Schlafmangel und Alkohol unserem Hautbild zusetzen. Jeder Drink beschleunigt die Hautalterung. Und schmälert unser Aussehen. Denn Alkohol begünstigt auch die Pickelbildung.

Tipps für ein gesundes Hautbild

Im Umkehrschluss kann eine ausgewogene Ernährung nicht nur dem Organismus selbst, sondern auch seiner Hülle, der Haut, gut tun. Vitamin E zum Beispiel schützt die Zellmembran. Vitamin C, das in Zitrusfrüchten oder Kohl enthalten ist, strafft die Haut. Vitamin B vermag Hautunreinheiten und Entzündungen zu bekämpfen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Zucker die Haut schädigt, während eine vollwertige Ernährung mit Obst und Gemüse auch dem Aussehen gut tut!

Gesund essen = jung aussehen?

Auch verschiedene Spurenelemente wie Zink sind wichtig für die Haut. Zudem sorgen Omega-3-Fettsäuren für eine gesunde geschmeidige Haut. Eine ausgewogene Ernährung kann uns daher den ein oder anderen Gang ins Kosmetikstudio abnehmen. Dennoch darf der Einfluss kundiger Hände auf unser Aussehen nicht verneint werden.

Facelift & Co.

Denn natürlich kann auch ein dezentes Facelift zu einem neuen Lebensgefühl verhelfen. Damit können „Zornesfalten“ und einer vorzeitige Hautalterung der Kampf angesagt werden und können die behandelten Personen neues Selbstbewusstsein tanken. Denn ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Die meisten von uns definieren sich nun mal (zumindest in Teilen) über ihr Aussehen.

Beliebt ist zum Beispiel ein Wangenlifting. Dabei gibt es generell verschiedene Verfahren und Techniken, mit denen die gewünschte Hautstraffung erreicht wird. Etwa so genannte Liquid-Lifts, bei denen (flüssige) Unterspritzungsmaterialien genutzt werden. Beim Fadenlifting (http://www.schoenheitsklinik.com/fadenlifting-faeltchen-entfernen-muenchen.html) arbeitet der Chirurg dagegen mit Mico-Nadeln und Fäden, die das Gewebe in die gewünschte Form bringen.

Auswüchse und Grenzen

Eine Methode der Faltenbekämpfug, die in Korea konzipiert wurde. Apropos, Korea: Hier herrscht längst ein wahrer Beauty Wahn und boomt das Geschäft mit Schönheitsoperationen (https://www.welt.de/icon/article156818027/In-Seoul-laesst-man-sich-ein-Bagle-Face-operieren.html). Selbst Experten kritisieren, dass hier schon junge Menschen für ein zweifelhaftes Schönheitsideal oder ihre Karriere (zum Beispiel in der Show-Branche) komplett „umgestylt“ werden.

Dabei haben Anti-Aging Produkte und selbst chirurgische Maßnahmen ihre Grenzen. Früher oder später wird man jedem Menschen, egal wie gesund er lebt und was oder wie viel er (bzw. sie) in die Schönheit investiert hat, sein natürliches Alter ansehen.

Dann heißt es in Würde zu altern. Gelassen zu bleiben, selbst wenn uns da Leben unsere Lebenserfahrung mit Falten ins Gesicht schreibt.

Das ist allemal besser, als wenn durch ein Übermaß an Schönheits OPs jegliche Mimik verloren geht!

Foto: Peter Hoffmann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.